Spurensuche zu Kriegsleid und Verfolgung während der NS-Zeit

Am Donnerstag, dem 14. November startet vor dem Marktcafé am Domplatz eine Radtour. Anlass ist ist die am 14.11.1959 besiegelte Städtepartnerschaft zwischen Dresden und der englischen Industriestadt Coventry. Beide Städte wurden durch starkes Bombardement im Zweiten Weltkrieg zerstört. Bekanntermaßen war auch Münster völlig zerbombt.

Die Radtour unter der Leitung von Stefan Querl soll nun die Spuren und Folgen aufzeigen. Außerdem wird die Rolle Münsters in der Weimarer Republik und zu NS-Zeiten thematisiert, ebenso der Wiederaufbau nach der Zerstörung. Aktuelle Entwicklungen Münsters als Friedensstadt gegen Rechtspopulismus, Hass und antisemitische Übergriffe werden an mehreren Orten diskutiert.
Natürlich wird eine Führung durch die Villa ten Hompel hierbei nicht fehlen.

Kooperationspartner der Radtour sind der ADFC-Kreisverband und die Regionalarbeitsgruppe Münsterland von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Beginn ist um 15 Uhr, das Ende gegen 20 Uhr.

Initiative der Schulstiftung im Bistum Osnabrück

Emailsignatur_1cmVor dem Hintergrund des Terroranschlags in Halle plant die Schulstiftung Osnabrück am 9. November einen Aktionstag gegen Antisemitismus. Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen in Deutschland ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen, indem Sie am 9.11. eine Email-Signatur mit dem Logo „Gemeinsam gegen Antisemitismus“ einrichten und das Logo auf ihren Seiten, Postern, in ihren Profilbildern etc. verwenden.
Zurzeit bemühen sich die Schulstiftung um die Gewinnung von Aktionspartnern. Zum Holocaustgedenktag im Januar hofft sie auf die Unterstützung vieler Geschäfte und Regionen.

Das oben gezeigte Logo können Sie hier kostenfrei downloaden.

Mittwochsgespräche

Erdmann_Hartmann_650
Annika Hartmann und Philipp Erdmann © Villa ten Hompel

Am kommenden Mittwoch, dem 06. November 2019 stellen Dr. Annika Hartmann und Dr. Philipp Erdmann im Saal der Stadtbücherei ihre wissenschaftliche Aufarbeitung der Stadtverwaltung Münster im verbrecherischen Gewaltsystem des nationalsozialistischen Deutschlands vor. Beginn ist 19 Uhr.
Die Dissertationen sind frisch in der Schriftenreihe der Villa ten Hompel erschienen und werfen auch einen Blick auf die personellen und inhaltlichen Entwicklungen vor 1933 und nach 1945.

 

Führung Dauerausstellung

Wie jeden letzten Sonntag im Monat bietet ein Mitarbeiter der Villa ten Hompel am 27.10.2019 eine kostenlose Führung durch die Dauerausstellung „Geschichte – Gewalt – Gewissen“ an.
Beginn ist wie immer um 15 Uhr, der Eintritt ist kostenlos, Spenden für den Förderverein sind erwünscht.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.